Am vergangenen Mittwoch hatten wir mit Max Welti eine der prägendsten Figuren des Schweizer und internationalen Motorsports zu Gast. Er begann als Rennfahrer und wurde später zu einem der einflussreichsten Teammanager, Motorsportdirektoren und Strategen.
In seinem Referat «Der schnelle Rennsport – Motor für Technologie, Marketing und Veränderung» nahm er uns mit auf eine spannende und faszinierende Reise: vom Beginn seiner Karriere als Rennfahrer, die er parallel zu seinem Maschinenbaustudium an der ETH/EPFL lancierte, über die Stationen beim Sauber-Team mit dem zweimaligen Gewinn der Sportwagen-Weltmeisterschaft und den 24 Stunden von Le Mans mit Sauber-Mercedes bis hin zum erneuten Triumph fünf Jahre später in Le Mans als Rennleiter bei Porsche. Weitere Stationen waren die Position des CEOs der Rennserie V8STA und die Rolle des Teambesitzers des A1 Team Switzerland.
Heute ist er als internationaler Motorsportberater tätig. Er schloss das Referat mit einer sehr interessanten Beurteilung über die jüngsten Fehler und Probleme der europäischen Automobilindustrie. Ein äusserst spannendes Thema, das ein weiteres Referat von Max Welti wert wäre.